Wettkampfinfos
Du willst wissen, was dich erwartet? Gut so – denn der Schloss-Triathlon ist kein 0815-Standard-Wettkampf. Hier bekommst du Natur, ein bisschen Chaos (im positiven Sinne) und jede Menge Geschichten, die du danach erzählen kannst.
Die Strecken- und Zeitpläne der einzelnen Wettkämpfe sowie die allgemeine Haftungsbeschränkung findest du hier:
Alles weitere erfährst du jetzt.
Wettkampfeinweisung
- Eine klassische Wettkampfeinweisung vor Ort gibt es bei uns nicht. Stattdessen laden wir dich ein, dir vor dem Event unsere Video-Wettkampfeinweisung anzusehen, in der wir alles Wichtige erklären.
- Du kannst sie also ganz entspannt anschauen, wann es dir passt (oder nochmal, wenn du beim ersten Mal nur halb zugehört hast).
- Am Wettkampftag könnte ihr euch diese Video-Wettkampfeinweisung in der Wechselzone 1 (Schwimmen > Rad) an einem Großbildschirm ansehen.
Check-in
- Dein Tag startet auf der Festwiese. Dort befindet sich der Check-In, hier bekommst du deine Startnummer sowie zwei Kleiderbeutel.
- Praktisch: Der Parkplatz ist ebenfalls direkt dort, du bist also sofort mittendrin statt nur dabei.
Wechselzonen & Vorbereitung
- Wir machen es ein kleines bisschen anders als viele andere Veranstaltungen – es gibt zwei Wechselzonen. Die WZ 1 liegt am Wasserwanderplatz nahe der Zollbrücke, die WZ 2 direkt am Schloss beim Ziel.
- Unser Tipp: Geh zuerst zur WZ 2 auf dem Schlossgelände. Dort wirst du später ins Ziel laufen – und ganz nebenbei lohnt sich ein kurzer Blick auf Schloss, Orangerie und die alten Eichen sowieso. Häng dort deinen Beutel mit den Laufsachen auf und bereite alles entspannt vor.
- Danach schwingst du dich aufs Rad und fährst entlang der Schloss-Spree zurück Richtung Check-In, über die Zollbrücke zur WZ 1. So hast du dein Warm-up gleich erledigt.
- Du hast aber auch die Möglichkeit, deinen Laufbeutel bei der Anmeldung abzugeben. Wir bringen deinen Laufbeutel zur WZ 2 und du kannst dich direkt auf den Weg zur WZ 1 machen.
- In der WZ 1 stellst du dein Rad ab, richtest alles für den ersten Wechsel ein und schaust dir am besten schon mal den schnellsten Weg raus an – das zahlt sich später im Wettkampf aus.
Schwimmen
- Geschwommen wird in der Spree. Ein Rundkurs ist hier nicht sinnvoll – und ganz ehrlich: Du möchtest auch nicht die Hälfte der Strecke gegen die Strömung schwimmen.
- Der Start liegt deshalb etwas entfernt. Die kürzeren Distanzen erreichen ihn zu Fuß, die längeren werden stilecht mit dem Spreewaldkahn zum Start an der Schleuse gebracht.
- Im Wasser geht es dann überwiegend stromab. Nur die Kurzdistanzler:innen müssen am Ende noch ein Stück gegen die Strömung arbeiten. Unser Rat: Übernimm dich nicht. Heb dir ein paar Körner auf – du wirst sie hier brauchen!
Rad
- Nach dem Schwimmen geht es aufs Rad. Anfangs fühlt sich alles noch erstaunlich entspannt an – eine gute Straße, angenehmes Rollen, fast schon wie eine kleine Kaffeefahrt.
- Bis zur ersten Rechtskurve.
- Danach bist du im Cross-Triathlon angekommen: Waldwege, Trails und Passagen, bei denen du dich kurz fragst, ob das wirklich die Strecke ist. Die Antwort lautet: ja.
- Und falls du absteigen musst: völlig normal. Wirklich. Die wenigsten fahren hier alles durch – und das ist auch gar nicht das Ziel.
- Am Ende führt dich die Strecke wieder zurück ins Dorf, vorbei an WZ 1, über die Zollbrücke und am Check-In entlang bis zur WZ 2 am Schloss.
Laufen
- In der WZ 2 warten deine Laufschuhe schon auf dich. Schnell umziehen, kurz sammeln und dann geht es auf die Laufstrecke.
- Du läufst über die Schlosswiese und entlang der Spree, mit Blick auf die Umgebung, die du vorher schon zu Wasser durchquert hast.
- Der Zieleinlauf ist dann nochmal ein Highlight: Du läufst direkt vor dem Haupteingang des Schlosses ins Ziel.
Danach
- Jetzt hast du es geschafft – und das darf man auch merken. Gönn dir ein Erdinger Alkoholfrei, eine frische Rostbratwurst oder ein Stück Kuchen. Das Schlossgelände lädt zum Verweilen ein.
- Wären da nicht die Schwimmsachen, die immer noch in der WZ 1 liegen würden...
- Keine Angst! Die wurden in der Zwischenzeit für dich zum Schloss gebracht. Du kannst also in Ruhe die Siegerehrung genießen (egal aus welcher Perspektive) und den Tag ausklingen lassen.
- Zum Abschluss noch einmal allen zuwinken, vielleicht dem verschwitzten Mann am Grill eine Umarmung geben – der macht das schließlich ehrenamtlich – und dann mit müden Beinen, aber einem ziemlich guten Gefühl zurück zum Parkplatz schlendern und nach Hause fahren.